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Achtung bei Kreditkarten für Jugendliche
Inwiefern diese Angebote für die Verbraucher tatsächlich Sinn machen, ist durchaus fraglich. Denn es liegt auf der Hand, dass viele Jugendliche noch nicht sehr gut mit Geld umgehen können. Dementsprechend können Kreditkarten für Jugendliche ihren Eltern teuer zu stehen kommen. Mit Sicherheit gibt es viele Jungs und Mädchen, die kein Problem mit vernünftigem Wirtschaften haben. Für viele andere Jugendliche kann ein großer Kreditrahmen jedoch schnell zum Problem werden. Demzufolge tun Eltern gut daran, ihren Sprösslingen zunächst einmal eine gewisse Summe auf einem gewöhnlichen Girokonto anzuvertrauen. Bleibt am Ende des Monats immer noch Geld auf dem Konto, kann man eventuell auch über das Anschaffen einer Kreditkarte nachdenken. Der Kreditrahmen sollte dabei aber trotzdem niedrig angesetzt werden, um das eventuelle finanzielle Risiko im Vorfeld zu begrenzen. Kreditkarten für Jugendliche, bei denen das Limit 10.000 Euro beträgt, sind auf jeden Fall übertrieben. Zudem gilt, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, um bargeldlose Zahlungen, egal ob hierzulande oder international, zu gewährleisten. Denn freilich ist es häufig so, dass Jugendliche für ein Austauschjahr ins Ausland gehen. Kreditkarten für Jugendliche sind dann sicherlich zumindest eine Überlegung wert. Als Alternative bieten sich in einem solchen Fall auch die sogenannten Prepaid-Karten an. Dabei handelt es sich um eine Guthaben-Karte, die so ähnlich wie eine Kreditkarte funktioniert. Bei einer Prepaid-Karte muss aber das Geld vorher aufgeladen werden. Der Vorteil dieser Guthaben-Karten liegt darin, dass hier die Ausgaben einfacher kontrolliert werden können und die Kinder besser lernen mit Geld sparsam umzugehen. Jede Familie sollte wohl selbst entscheiden, ob Kreditkarten für Jugendliche wirklich sinnvoll sind und angewendet werden sollen. Quelle: financial-blog.deBild: Robert Scoble (Flickr)
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