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Alles zum Thema Bausparvertrag
Nach der Finanzkrise und insbesondere jetzt in der Euro-Krise sind Immobilien für viele Deutsche eine beliebt Anlagemöglichkeit. Das liegt vor allem an den derzeit niedrigen Zinsen. Die Bausparkassen haben im vergangenen Jahr rund 3,2 Millionen Verträge zu einer Bausparsumme von 93,3 Milliarden Euro abgeschlossen. Auch für 2011 wird ein wachsender Trend beobachtet. Das liegt zum einen an dem steigenden Wirtschaftswachstum. Zum anderen am steigenden Interesse an Wohneigentum. Das erste Quartal zeigt einen Anstieg um 5,3 Prozent an abgeschlossenen Verträgen im Vergleich zum ersten Quartal 2010. Doch wie funktioniert das Prinzip des Bausparvertrags? Der Vertrag wird über eine fixe Sparsumme abgeschlossen und ist in eine Anspar- wie auch Tilgungsphase unterteilt. In der ersten Phase wird das vorhandene Kapital zu einem festen Satz verzinst. Hat sich im Laufe der Zeit genügend Geld angesammelt, so wird die komplette Bausparsumme ausgezahlt. Somit erhält der Bauherr einen Betrag als Darlehen ausgezahlt. Der spätere Kreditzins ist dabei umso niedriger, je geringer das Geld in der Ansparphase verzinst wurde. Der Ansparzins beträgt derzeit zwischen 0,5 und ein Prozent im Jahr. Zwischen zwei und drei Prozent liegen die Zinssätze für die Tilgungsphase. Immobilienkredite haben derzeit einen Zinssatz von rund 3,9 Prozent, der sich laut Experten in den nächsten Jahren erhöhen wird. Interessierte sollten deshalb die derzeit günstigen Konditionen nutzen. Experten raten allerdings die Finanzierung ihrer Immobilien nicht ausschließlich auf den Bausparvertrag zu stützen. Bausparverträge sind besonders für ältere Immobilienbesitzer interessant. Somit kann zum Beispiel das Haus etwa altersgerecht umgebaut oder modernisiert werden. Die meisten Banken sind nicht bereit Kredite zu diesem Zweck an Senioren zu vergeben. Quelle: welt.deBild: Emilian Robert Vicol (Flickr)
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