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Auf der Suche nach dem günstigsten Baukredit – Welches Kreditmodell ist das Beste?
Vor allem zu Zeiten niedriger Zinsen scheint ein variabler Baukredit reizvoll. Bei dieser Art von Kredit richtet sich der Zinssatz nach dem Drei-Monats-Euribor (European Interbank Offered Rate). Sind die Leitzinsen niedrig, fällt auch der variable Darlehenszins niedrig aus. Allerdings können umgekehrt steigende Leitzinsen die Kosten für den Kredit unerwartet in die Höhe schnellen lassen. Ein Kombidarlehen hilft dabei, bei der Baufinanzierung von den Vorteilen eines variablen Darlehens zu profitieren und sich gleichzeitig gegen das Risiko steigender Zinsen abzusichern. Bei dieser Form des Immobilienkredits wird das variable mit einem Standarddarlehen kombiniert, so dass sich der Baukredit jeweils zur Hälfte auf feste und variable Zinsen verteilt. Der Mischzinssatz, der sich daraus ergibt liegt dabei immer noch deutlich unter dem von Festzinsangeboten. Im Gegensatz zur rein variablen Variante des Baukredits können Kreditnehmer beim Kombidarlehen auf einen festen Zinssatz wechseln, wenn der Leitzins steigt. Ist das einmal geschehen gibt es allerdings kein zurück mehr, auch wenn die Zinsen wieder sinken. Bei der Standardvariante des Baukredits werden die Zinsen von Anfang an festgeschrieben, so dass Zinsschwankungen sich weder positiv noch negativ auf den Kunden auswirken. Doch obwohl viele Menschen glauben, dass die lange Zinsbindung bei einem festen Baukredit teuer werden kann, gibt es durchaus die Möglichkeit den Kredit vorzeitig zu kündigen. Dabei muss zwar in machen Fällen eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden, aber wer eine wesentlich günstigere Anschlussfinanzierung findet, kann trotzdem sparen. Quelle: welt.deFoto: woodley wonderworks (Flickr)
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