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Ratenkredit-Vergleich: Spannweite zwischen 4 und 17 Prozent je nach Bonitätsstufe
Kaum jemand schafft es, sämtliche Bedingungen zu erfüllen, die erforderlich wären, um diesen günstigen Ratenkredit zu bekommen. In der Praxis zahlen Verbraucher oft ein Vielfaches. Wer einen Kredit aufnehmen will, sollte unbedingt die Zeit investieren und die Angebote der Banken vergleichen. Denn die von der FHM-Finanzberatung verglichenen Konditionen von mehr als 60 Instituten differieren um mehr als 300 Prozent: Von 3,90 bis 17,25 Prozent ist alles drin. Die Konditionen der Kreditgeber sind in der Regel von der Zahlungskraft des Kunden abhängig. Um diese zu ermitteln, wird der Antragsteller in ein Bonitäts-Ranking eingestuft: Beste Bonität bedeutet Top-Zins, mittlere Bonität Flop-Zins, schlechte Bonität überhaupt keinen Kredit. Welcher Kunde in welche Kategorie fällt, bleibt dabei das Geheimnis der Banken. Bei ihrem geheimnisvollen Scoringspiel lassen sich die Banken nicht in die Karten schauen. Eine wichtige Rolle bei der Ermittlung der Bonität spielen jedoch immer die Höhe und Sicherheit des Einkommens, der Wohnort und natürlich die Schufa-Auskunft. Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung führt Informationen über Kontoeröffnung, laufende Kredite oder Leasingverträge und lässt Aufschlüsse über mögliche Zahlungsausfälle des Verbrauchers zu. Jede Bank holt eine entsprechende Schufa-Auskunft über den Kunden ein, bevor sie ein Kreditangebot macht. Wie sich das Bonitäts-Ergebnis auswirken kann, zeigt ein Vergleich: Ein Kunde mit bester Bonität bekommt bei einer Bank einen Zinssatz von 4,04 Prozent. Ein Kreditnehmer mit mittlerer Zahlungsfähigkeit muss mit 11,84 Prozent dagegen fast das Dreifache zahlen. Bei einem Kredit über 10.000 Euro mit 36 Monaten Laufzeit ergibt sich dadurch ein Unterschied von mehr als 1.200 Euro. Quelle: focus.deFoto: Markusram (Flickr)
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