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Studentenkredite: Zinssatz derzeit auf historischem Tiefstand
Der Zinssatz des am meisten in Anspruch genommenen Studienkredits der KfW-Bankengruppe sank von 6,5 Prozent auf 4,28 Prozent! Seit der Einführung der Studentendarlehens gab es noch nie einen niedrigeren Kostenstand. Auch die Beitragsdarlehen der Bundesländer werden derzeit geringer verzinst: In Bayern sanken sie auf 2,88 Prozent. Besonders lohnenswert ist ein Studium im Saarland: Das kleine Bundesland übernimmt neuerdings als einziges Land die Zinszahlungen während des Studiums. Vergleichsweise niedrig sind die Zinssätze vereinzelt auch bei regionalen Geldinstituten, z.B. den Vereinigten Raiffeisenbanken Gräfenberg-Forchheim-Eschenau-Heroldsberg (3,53 Prozent) oder der Stadtsparkasse Augsburg (4,85 Prozent). Deutlich teurer ist die Deutsche Bank (7,9 bis 8,9 Prozent). Einen Vergleich zum Vorjahr hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh gezogen. Insgesamt wurde die Höhe von 33 Studiendarlehen ermittelt. Lediglich drei Anbieter haben der Untersuchung zufolge in diesem Jahr die Zinsen erhöht. Die Angebote der KfW-Förderbank, die Studienbeitragsdarlehen der Länder und die Kredite einiger regionaler Anbieter sind nach Angaben des CHE tatsächlich deutlich attraktiver als noch vor einem Jahr. Anders als zunächst befürchtet hat die Finanzkrise somit keine negativen Auswirkungen auf die Vergabe von Studienkrediten. Laut CHE konnte weder eine zurückhaltende Vergabe von Studienkrediten noch eine Verschärfung der Auswahlverfahren festgestellt werden. Insgesamt wurden 2008 mehr als 60.000 Studienkredite neu vergeben. Unter den bundesweiten Angeboten wählten die Studenten am häufigsten den KfW-Studienkredit, der rund 15.000 Mal abgeschlossen wurde. Der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamts wurde mehr als 12.000 Mal vergeben. Quellen: ftd.de, n-tv.deFoto: seba // (Flickr)
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